Eine gute Zusammenarbeit zwischen Therapeut und Patient ist wichtig, um ein individuell optimales Ergebnis erzielen zu können.
In unserer Praxis für Physiotherapie in Singen bieten wir Ihnen umfangreiche therapeutische Maßnahmen – zu unserem Angebot gehören private und kassenärztliche Therapien, u.a. Krankengymnastik, Massage, Bobath, Manuelle Therapie, Kiefergelenkbehandlung, Fussreflexzonentherapie und Fango. Lassen Sie sich auch von unserem Wohlfühl- und Wellnessangebot begeistern!

„Lebenskunst besteht nicht darin, aus dem Vollen zu schöpfen, sondern Quellen zu finden.“
(Thomas Romanus)
Therapieangebote

Krankengymnastik (KG)

Die KG umfasst viele verschiedene aktive und passive Übungen und Behandlungstechniken. Auch eine Massage kann zwischendurch mal in die KG mit einfließen. Dazu gehört eine Befundaufnahme um eine Verbesserung auch objektiv dokumentieren zu können. Die Therapeuten entscheiden, welche Maßnahmen bei Ihren individuellen augenblicklichen Beschwerden durchzuführen sind, um einen schnellstmöglichen Erfolg erzielen zu können, der Ihnen den Alltag wieder erleichtert.

Um einen langfristigen Erfolg erzielen zu können, ist ein Gleichgewicht von Kraft und Dehnbarkeit nötig. Dazu wird oft ein Eigenübungsprogramm für zu Hause empfohlen.

Manuelle Therapie (MT)

Die MT ( Behandlung durch die Hände ) geht auf Beschwerden des gesamten Bewegungsapparates ( Gelenke , Kapseln , Bänder, Muskeln und deren Sehnen und Nerven, sowie die Organe) ein.
Voraussetzung ist eine genaue Befundaufnahme durch die Therapeuten.

Gesucht werden die größten Schmerzpunkte und Bewegungseinschränkungen( Dysfunktionen) in den Gelenken, sowie Verkürzungen oder Schwächen der Muskeln , Bänder und Sehnen. Nerven und Organe werden auf ihre Gleitfähigkeit untersucht. Auf dieser Befunderhebung mit den Händen baut die MT auf.

Zielsetzung ist es wieder möglichst schmerzfreie und uneingeschränkte Beweglichkeit im Rahmen der gegebenen Alltagssituationen bestmöglich zu erreichen.

Zusätzlich: Manuelle Therapie Kiefergelenk

Bobath

Bei Behandlungen nach dem Bobath-Konzept handelt es sich um Befundaufnahme und Behandlung von Erwachsenen und Kindern mit neurologischen Erkrankungen, entwickelt von den Namensgebern Berta und Karel Bobath.

Die Therapeuten orientieren sich an den normalen Bewegungsabläufen und erarbeiten diese mit Ihren Patienten neu. Dabei spielt die Plastizität des Gehirns eine große Rolle, das heißt seine Fähigkeit zu lernen. Die Therapeuten nutzen dafür die früher abgespeicherten normalen Bewegungsmuster. Somit sind die Erfolgsaussichten auf eine weitere Rehabilitation größer.

Bei Kindern spielt die Entwicklungsförderung eine große Rolle, das heißt die Anbahnung der nächsten Entwicklungsschritte.

Manuelle Lymphdrainage (MLD)

Die MLD beschäftigt sich mit dem Überschuss an Wasser in Geweben. Aufgrund unterschiedlichster Krankheitsbilder oder Verletzungen und Operationen kann es dazu kommen, dass Wasser aus den Geweben nicht vollständig abtransportiert wird: Ein Ödem entsteht.

Zielsetzung der MLD ist es durch ( meistens) sanfte, gleichmäßige Rhythmische Zug-Schub-Reize den körpereigenen Lymphfluss anzuregen und zu steigern .

Unterstützende Faktoren der MLD sind:

• Atemtechniken
• Kompressionsstrümpfe oder -Bandagen
• Hautpflege
• Gymnastik

Spinal Therapie

Entwickelt in den sechziger Jahren von dem Physiotherapeuten Robin Mc Kenzie in Neuseeland. Seither weltweit eines der erfolgreichsten Behandlungskonzepte bei akuten Problemen der Bandscheiben. Wichtig hierbei sind wiederholte Bewegungen und das Schmerzverhalten vor allem während der Behandlung.

Die Therapie setzt eine genaue Aufklärung des Patienten und genaue Anweisungen über die Übungen voraus. Der Patient bekommt ein Übungsprogramm, das vollständig schmerzfrei sein muss. Schnell ist so zu erkennen, ob diese Form der Therapie eventuell eine Operation verhindern kann.

Funktionelle Bewegungslehre

Entwickelt durch die Schweizer Physiotherapeutin Frau Klein-Vogelbach. Es gibt verschiedene aktive und passive Techniken um Bewegungseinschränkungen, egal welcher Ursache, sanft zu mobilisieren. Bekannt sind die vielen Pezziball -Übungen; aber auch mobilisierende Massagen und widerlagernde Mobilisatonen gehören zum Repertoire.
Auch wenn die Entwicklung schon Mitte des letzten Jahrhunderts stattgefunden hat ( 1955-1975) ,ist es immer noch eine aktuelle und sehr gute Möglichkeit nicht nur Jugendliche und Kinder mit viel Spaß und schmerzlos in den funktionellen Bewegungsabläufen zu schulen.

Außerdem: Klassische Massage und Schlingentisch, Zusatzangebote Fango, Rotlicht, Heiße Rolle und Eis sowie die Traktion.

Zusatzangebote/Prävention

Manuelle Osteopatische Therapie

Die M.O.Th. kombiniert Techniken aus der Manuellen Therapie für Körper und Kiefergelenk , funktionelle myofasciale Bewegungsanalyse und Korrektur, sowie Teilbereiche der Osteopathie. Diese sind: faszial (die Faszien betreffend). Faszien sind eine formgebende, stützende, schützende, verbindende, spannungs- und kraftübertragende Gewebeeinheit. Sie ermöglichen die Gleitfähigkeit von Muskeln, Nerven und inneren Organen .Sie verbinden den Körper von den Füßen bis zur Schädeldecke. Faszien sind beteiligt an Stoffwechsel und Immunologischen Prozessen, u.v.m. viszeral (die inneren Organe betreffend). Hier werden die Bewegung, die Beweglichkeit und die Gleitfähigkeit untersucht und behandelt. Craniosacral (Schädel- Kreuzbein betreffend) ist ein Teilbereich der Osteopathie, der sich mit körpereigenen Rhythmen, in diesem Fall u. a. der Liquor-Bewegung und deren Auswirkung auf den ganzen Körper auseinandersetzt.

Ziel ist es dem Menschen, der seit der Geburt verschiedenste Krankheiten, Unfälle, Traumata u.v.m. mit seinem Körper kompensiert, wieder in sein Gleichgewicht zu bringen. Das Bindegewebe spielt hierbei eine wesentliche Rolle. Ziel der manuellen osteopathischen Therapie ist eine verbesserte Lebensqualität mit mehr zur Verfügung stehender Energie zu erreichen.
Mit der Kombination all dieser Therapieformen und mit der Zusammenarbeit von verschiedenen Therapeuten und Ärzten aller Fachrichtungen wird ein ganzheitlicher Ansatz möglich.

Diese Behandlung erfordert eine Privatverordnung durch einen Arzt und wird von den Krankenkassen nicht bezahlt.

Fußreflexzonentherapie (FRZ)

Diese Therapie ist eine Behandlung, die erstmals von dem amerikanischen Arzt William Fitzgerald dokumentiert wurde. Sie basiert auf dem Grundgedanken, dass sich der gesamte menschliche Organismus in bestimmten Regionen unseres Körpers widerspiegelt.

An den Füßen, Händen und Ohrmuscheln gibt es somit Reflexzonen, die mit anderen bereichen unseres Körpers verbunden sind. Bei der Arbeit an diesen Zonen kann man mittels einer speziellen Massagetechnik besonders sanft und wirkungsvoll auf den gesamten Organismus Einfluss nehmen. Dadurch kann der Stoffwechsel und der Blutkreislauf der zugeordneten Organe reguliert werden.

Anregend, beruhigend und auf jeden Fall immer entspannend.

Klangschalentherapie

„Entspannung, loslassen, im Einklang mit sich sein, Genuss, sich fallen lassen, träumen, spüren, Meditation” – einige Worte, die mit der Klangschalentherapie in Verbindung gebracht werden.

Doch der Klang kann noch etwas. Er kommt an Bereiche des Körpers, an die ich mit meinen Händen nicht komme.
Sanft , durchdringend und sehr sehr fein schafft er Verbindungen und Durchlass wo kein Durchkommen mehr schien. ( Eigenerfahrung)

Stress ist nicht nur ein Modewort. Er wirkt. Körperlich. Dauerstress bringt unser vegetatives Nervensystem durcheinander.Para- und Sympaticus kommen aus dem Gleichgewicht. Das hat konkrete Konsequenzen.
Dauerstress wirkt sich auf Organe, Muskeln, Faszien und Nerven aus. Dauert dieses Ungleichgewicht lange an sind Störungen des Körpers möglich.

Klangschalen sind ein guter Anfang, um den gesamten Stresskreislauf zu durchbrechen.

Dorn-Breuss-Therapie

Hier ergänzen sich zwei Therapien: Die sanfte Wirbelsäulentherapie nach Dorn und die besondere Breuss-Massagetechnik, die dazu beitragen kann, die Bandscheiben zu entlasten. Mithilfe dieser Kombination können einzelne Wirbel und alle wichtigen Gelenke eingerichtet werden. Diese Behandlung geht intensiv auf die Beckenstellung und Hüftgelenk-Positionen ein. Sanft werden die Wirbeln und Muskeln behandelt. Dorn hatte in seiner Behandlung auch immer die psychosomatischen Beschwerden im Blick.

Wichtig ist, dass nach dieser Therapie einige Tage kein Stretching, Sport oder Yoga angewendet wird, um dem Körper Zeit zu lassen, sich an die neue Ausrichtung des Körpers zu gewöhnen.

Empfehlung: Wie bei allen körperlichen Therapien sollte an diesem Tag etwas mehr Wasser getrunken werden als sonst.